Nach jüngsten Zahlen zeichnet sich eine erstaunliche Entwicklung bei den Sonntagsfragen ab – sowohl Allensbach als auch Forsa listen die Sonstigen in ihren jüngsten Umfragen mit historischen hohen Zahlen:
bei Allensbach kletterten die Sonstigen auf 5,5% und damit auf den höchsten Wert seit 10 Jahren lediglich ein einziges Mal in der Geschichte der Aufzeichnungen lag der Wert höher (6,0% in der Woche vor der BTW 1998, die REP wurde mit hereingerechnet).
bei Forsa kletterten die Sonstigen sogar auf 7% Noch nie in der Geschichte der Aufzeichnungen gab es einen höheren Wert – einen gleich hohen Wert gab es zuletzt im September 2006.
Leider kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden, welchen Anteil die Piratenpartei an diesen Zahlen hat, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass sie als größte Kleinpartei die Hauptlast der jüngsten Entwicklungen trägt. Hoffentlich werden die Institute den Trend zum Anlass nehmen, die Sonstigen etwas detaillierter aufzuschlüsseln. Forsa und Allenbach sind etablierte Umfrageinstitute, die ihre Ergebnisse aus stichprobenartigen Telefonanrufen erlangen und von den Printmedien gern zitiert werden.
Datenquelle: http://www.wahlrecht.de/umfragen/


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2 Kommentare
“Forsa und Allenbach sind etablierte Umfrageinstitute, die ihre Ergebnisse aus stichprobenartigen Telefonanrufen erlangen und von den Printmedien gern zitiert werden.”
Nicht unkritisch übernehmen…
Alles weitere zu den “etablierte Umfrageinstitute” und Wahlumfragen im Allgemeinen unter
http://www.wahlprognosen-info.de
nachgelesen werden.
Kurzfassung: Den repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung gibt es NICHT!
Hallo, dsfk54e,
Die Kritik kenne ich natürlich auch. Das ändert nichts daran, dass die Institute *etabliert* sind und *gern zitiert* werden. Und schlecht war die Prognose von Forsa dieses Jahr ganz und gar nicht (siehe Quelle).